Mirra Grundlagen

Nach über vierjähriger intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit präsentiert Herman Miller den Arbeitsstuhl Mirra. Der Mirra ist ein innovativer, extrem leistungsstarker und besonders umweltfreundlicher Arbeitsstuhl, der in Bezug auf ergonomischen Komfort, Leistungsmerkmale, Ästhetik, Nachhaltigkeit und Preis zum neuen Vorbild im Bereich der Bürositzmöbel wird.

Das Unternehmen Herman Miller, das 1976 mit dem Ergon den weltweit ersten ergonomischen Bürostuhl auf den Markt brachte, gefolgt vom Equa, 1984, und schließlich dem richtungsweisenden Stuhl Aeron im Jahr 1994, bringt jetzt neuen Aufschwung in den lange Zeit vernachlässigten mittleren Preisbereich. Der Mirra ist darauf ausgerichtet, in diesem Preisbereich, in dem über 50% aller Bürostühle verkauft werden, dank seiner außergewöhnlichen Leistungsmerkmale zum Vorbild zu werden.

Drehstuhl Mirra von Herman Miller

Der Mirra, der zunächst in acht Farben lieferbar ist, verfügt über eine einteilige TriFlex Rückenlehne mit eingearbeiteten Flex-Zonen sowie über FlexFront, eine verstellbare, bewegliche vordere Sitzkante, die es dem Benutzer erlaubt, die Sitztiefe selbst zu regulieren. Die geometrische Formgebung der Rückenlehne und das Geflecht des federgelagerten Sitzes passen sich Größe und Statur des Benutzers automatisch an und verhindern einen Hitzestau, da die Luft um den Körper herum zirkuliert. Im Einklang mit den Herman Miller Richtlinien zum Schutze der Umwelt sind 96% der im Mirra eingesetzten Materialien wiederverwertbar.

Drehstuhl Mirra von Herman Miller

Die Funktionsweise des Mirra

Beim Mirra werden die Sitzparameter auf ganz innovative Art und Weise passiv und aktiv eingestellt, wodurch Benutzern jeder Körpergröße und Statur bei allen Sitzhaltungen ein natürlicher Bewegungsablauf und nachhaltiger Komfort gewährleistet wird. Durch die passiven Einstellmöglichkeiten paßt sich der Stuhl automatisch der Statur und den Bewegungen des Benutzers an, der Körper wird optimal abgestützt. Auf Grund der aktiven Einstellmöglichkeiten kann der Benutzer den Stuhl seinen individuellen Bedürfnissen genau anpassen und gewinnt dadurch größtmöglichen Komfort.

Dank der auf die Wirbelsäule abgestimmten Konstruktion des Mirra wird der Rücken auch bei einer Haltungsänderung des Oberkörpers abgestützt, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Flex-Zonen der Rückenlehne passen sich der Größe und Statur des Benutzers automatisch an und stützen den unteren (Lendenwirbelsäule), mittleren (Brustwirbelsäule) und oberen (Halswirbelsäule) Bereich der Wirbelsäule optimal ab.

Das Design der flexiblen Rückenlehne entspringt zum Teil den durch CAESAR (Civilian American European Surface Anthropometric Resource) - einer umfangreichen internationalen Studie über Körpergrößen und Staturen - gewonnenen Erkenntnissen. Unter anderem wurden die unterschiedlichen Haltungen mehrerer tausend Testpersonen mit dem Laser gescannt. Dabei ergaben sich starke Differenzen in den Rückenformen, besonders zwischen Männern und Frauen. Herman Miller, der als einziger Büromöbelhersteller in die von Regierung und Industrie unterstützte Studie mit einbezogen war, hat die durch CAESAR gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklung der außergewöhnlich flexiblen und anpassungsfähigen Rückenlehne von Mirra mit eingebracht.

Drehstuhl Mirra von Herman Miller

Der Mirra eignet sich für 95% der Weltbevölkerung. Mit Hilfe des besonders komfortablen synchronen Neigungsmechanismus wird die ausgezeichnete Paßform des Mirra durch einen gleichmäßigen Neigungsvorgang ergänzt.

Drehstuhl Mirra von Herman Miller

Nachhaltiges und umweltfreundliches Design

Wie alle neuen Modelle von Herman Miller wurde auch der Mirra auf Umweltfreundlichkeit in Bezug auf Materialzusammensetzung, Wiederverwertbarkeit, Fertigung, Verpackung und Zerlegbarkeit geprüft.

Der Mirra ist sogar der erste Stuhl, bei dessen Entwicklung von Anfang an die strengen 'Design for the Environment (DfE) protocols', die Berichte über umweltgerechtes Design, berücksichtigt wurden, deren Ziel es ist, im Einklang mit der Umwelt wirtschaftliche Werte zu schaffen.

Die in Zusammenarbeit mit der in Umweltfragen international führenden McDonough Braungart Design Chemistry (MBDC) erarbeiteten Berichte unterstreichen Herman Millers Vision von einem nachhaltigen Kapitalismus: Der Einsatz verträglicher Materialien und Prozesse aus einem geschlossenen Kreislauf, trägt dazu bei, die Umwelt für künftige Generationen zu schützen und zu verbessern.

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